2012 - Erzgebirgisches Hilfswerk Deutschland e.V.

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Projekte

2 Konvois

2 Lastzüge a' 110 m³

  • Bau einer Spiellandschaft in Dorohoi

                                                             

  • neue Elektroanlage und Wasserdesinfektionsanlage Kloster Vorona

                                         

  • 2 Federwippentiere Kindergarten 24 Botosani

                                       

  • neuer Fußbodenbelag in der Physiotherapie

                                                               

  • Krankenhausbetten , Nachtschränke, verschiedene Möbel für Dorohoi

                                   

  • Geschirr und Gartengeräte für Dorohoi

                    

  • Lebensmittelverteilung


  • Fertigstellung Fußbodenbelag in der Physiotherapie

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EHD steckt in den Vorbereitungen zu einem weiteren Transport nach Rumänien

Vor wenigen Wochen erst aus Rumänien zurückgekehrt plant das Erzgebirgische Hilfswerk Deutschland e.V. bereits wieder einen Transport nach Dorohoi, einer Stadt im Nord-Osten Rumäniens nahe der ukrainischen Grenze.
12 Mitglieder und Freunde des EHD weilte im Mai zu einem Einsatz in der Region Botosani. Vier große Aufgaben hatte sich das Team vorgenommen.

An erster Stelle stand der Aufbau eines größeren Spielplatzes in der vom Hochwasser zerstörten Stadt Dorohoi. Bereits während der Einfahrt in die Stadt spürten wir die erhoffte Ankunft.

Die Polizei erwartete uns und sorgte für freie Fahrt zum Spielplatzgelände. Bei der Entladung packten alle mit an, auch der Oberbürgermeister und die Polizeikräfte.
Nach 4 Tagen war die Anlage aufgebaut und wurde nach der Übergabe an die Stadt von den Kindern gestürmt, welche jedem von uns als Dank eine rote Rose überreicht hatten. Es gab viele wunderbare Begegnungen zwischen unseren Leuten und Rumänen während dieser Tage.

Als zweites Objekt musste dringend etwas im Kloster Vorona, in dem wir seit über zwanzig Jahren während unserer Konvois Herberge finden, getan werden. Bei unserem vorletzten Besuch stellten wir fest, dass die Wasserqualität sehr zu wünschen übrig lässt. Um die Menschen vor Ort aber auch unsere Helfer zu schützen wurde eine Desinfektionsanlage installiert. Die Anlage läuft - alle blieben gesund.

Die dritte Aufgabe stand in unserer Physiotherapie in Botosani an. Nach 15 Jahren Betrieb mit 770.000 Behandlungen im Jahr machte sich die Erneuerung des Fußbodenbelages erforderlich. 40% wurden neu verlegt, der Rest wird noch in diesem Jahr ausgetauscht.

Als viertes Projekt stand die völlig desolate Elektroanlage im Kloster Vorona auf dem Plan, welche uns schon Jahre große Sorgen macht. So konnten wir in diesem Jahr ca. 500 m Erdkabel als Ringleitung im Klostergelände verlegen. Eine neue Übergabestelle einschließlich Wandlerzählung wurde aufgebaut und somit ca. 50% des Klosterbedarfes über die neue Anlage versorgt. An dem schlechten Zustand der Elektroanlage sind wir nicht ganz unschuldig.
Immer mehr elektrische Geräte wurden installiert, so z.B. die Wasseranlage, die Küche für die Armenversorgung, Duschen mit Boiler für uns und Geschenke für die Nonnen (z.B. Wasserkocher, Bügeleisen, Staubsauger usw.).

So "ganz nebenbei" wurden wieder zahlreiche Hilfsgüter verteilt. So erhielt die Physiotherapie Hilfsmittel für das ganze Jahr (Elektroden, Fango, Hitzeschutzfolie, Kontaktschwämme, Befestigungsbänder usw.) sowie Decken, Bettlaken und Handtücher für die Behandlungsräume.

Viele Menschen freuten sich über Bekleidung, Lebensmittel oder medizinische Hilfsmittel.
Es gab wieder viele schöne, aber auch schlimme Begegnungen auf den Dörfern, die uns immer wieder nachhaltig beschäftigen.

Danken möchten wir Allen, die uns unterstützt haben durch ihre Geldspenden, Sachspenden, ihre Mithilfe in der Vorbereitung des Konvois oder durch ihre Hilfe vor Ort in Rumänien, wofür alle den Urlaub verwenden. Ohne all diese Menschen wäre unsere Hilfe nicht möglich.
So möchten wir auch den fleißigen "Stricklieseln" in Breitenbrunn, Bermsgrün und Schwarzenberg danken für die vielen Pullover, Schals, Socken und Mützen, welche die rumänischen Kinder vor der Kälte im Winter schützen. Oder der Bäckerei Lang in Rittersgrün, welche auf die Idee kam, gelesene Bücher zu verkaufen und mit dem Geld das EHD zu unterstützen.

Dank vieler Spenden sind wir jetzt in der Lage, den im Frühjahr schon geplanten und aus finanziellen Gründen verschobenen zweiten Transport in Kürze auf die 1700 km lange Reise zu schicken.

Dieser LKW wird unter anderen medizinischen Ausrüstungen, Krankenhausbetten mit Matratzen und Nachttischen, Geschirr, Besteck, Decken, Gartengeräten, Fußbodenbelag, Bettwäsche und Haushaltwäsche nach Dorohoi bringen. Die Hilfsgüter sind für das dortige Krankenhaus und für die letzten 80 Familien, die zurzeit in neue Häuser umziehen gedacht. All diese Sachen, besonders die Arbeitsgeräte für den Anbau von landwirtschaftlichen Produkten sollen einen Neustart für die nach dem Hochwasser Obdachlosen möglich machen.
Hochachtung an die Stadt Dorohoi, die es geschafft hat, in nur 2 Jahren ca. 300 Häuser komplett neu zu bauen incl. Erschließung der Grundstücke und ca. 350 Häuser instand zu setzen. Eine Stadt in Rumänien wird weiterleben - auch nach dem verheerenden Hochwasser im Jahr 2010.




 
28.01.2019
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