Freundesbrief 2008 - Erzgebirgisches Hilfswerk Deutschland e.V.

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16.12.2008

Trotz Rezession geht Hilfe weiter

Liebe Freunde des Erzgebirgischen Hilfswerk Deutschland, Europa und die Welt sprechen zurzeit nur über Negatives.

Wir glauben das ist falsch. Es ist ein Unterschied, ob wir über ein halb leeres Glas negativ denken oder positiv über ein halb volles Glas.

Durch unsere Aufenthalte in armen Regionen denkt man darüber nach und erkennt - wir können noch ein Stück Wohlstand abgeben.  

Viele Menschen tun dies, zu diesen Menschen gehören auch Sie, die uns immer wieder unterstützen. Diese Unterstützung kommt vielen Menschen zugute, dafür liebe Freunde herzlichen Dank.  

Während unserer Reise zum Jahreswechsel 2007/2008 nach Botosani/Rumänien traf uns die Mitteilung, dass die 17-jährige Florentina, welche wir während ihrer schweren Krankheit über viele Jahre begleitet haben, verstorben ist. Wir konnten dank Spendern aus Deutschland die Beerdigung finanzieren.  

Nur einen Tag später fanden wir eine erfrorene Frau in ihrer Hütte.
Ein 16-jähriges Mädchen starb in der gleichen Zeit an Knochenkrebs. Unsere Hoffnung sie zu retten ist nicht in Erfüllung gegangen.  
Diese 3 Todesfälle so konzentriert waren für uns vor Ort schon sehr erdrückend und schwer zu verkraften.

Wir fanden aber dennoch die Kraft, vielen Menschen zu helfen.  

2008 konnten 7 Operationen an Kindern und Jugendlichen durch das EHD organisiert und finanziert werden, ohne unsere Spender nicht denkbar.  

Für 135 bedürftige Familien wurden durch uns Pakete mit Lebensmitteln und Haushaltswaren gepackt und verteilt. Dies ermöglichten evangelisch-lutherische Kirchgemeinden, die das Erntedankopfer für diese Art der Hilfe spendeten.  

Auch die bestehenden Familienpatenschaften wurden nicht vergessen und es gingen viele Pakete von Deutschland nach Rumänien mit uns auf die Reise.  

Der Frühjahrskonvoi musste wieder eine Hochwasserkatastrophe in der Region um Copalau und Corsula erleben - durchweichte Lehmhütten, verschlammte Brunnen, weggeschwemmte Saat und das in der Osterwoche. Dank spontaner Spenden von zu Hause konnten die EHD-Mitglieder vor Ort helfen. Es wurden Grundnahrungsmittel, Mineralwasser und für die Kinder Süßigkeiten verteilt.

Wie jedes Jahr wurden Wartungsarbeiten in der Physiotherapie Botosani, im Altenheim Leorda und im Kloster Vorona vorgenommen.

Die Physiotherapie konnte dank Einzelspender drei neue medizinische Geräte erhalten. Ein Ultraschallgerät wurde aus Mitteln einer eingesparten privaten Feier finanziert. Wir fanden diese Idee sehr gut.

Unseren Freundesbrief möchten wir nutzen allen Freunden, Helfern und Mit-gliedern ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest zu wünschen und uns für die Unterstützung im vergangenen Jahr bedanken.

Möge das beginnende Jahr alles Gute, Gesundheit und positives Denken bringen.

E. Dürigen

Vorsitzender des Erzgebirgischen

Hilfswerk Deutschland e.V.

 
28.01.2019
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