Freundesbrief 2014 - Erzgebirgisches Hilfswerk Deutschland e.V.

Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü:

Aktuell > Freundesbriefe

An die Freunde des
Erzgebirgischen Hilfswerk Deutschland e.V.

Dezember 2014

Gott, gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann, und  die Weisheit,
das eine vom anderen zu unterscheiden."
(Reinhold Niebuhr)

Liebe Helfer und Mitstreiter des Erzgebirgischen Hilfswerk Deutschland e.V.,

25 Jahre werden es in diesen Tagen, dass der 1. Hilfskonvoi Richtung Rumänien startete, wenige Monate später wurde das EHD gegründet.

Wie oft wurden wir in den vielen Jahren zu Entscheidungen gezwungen. Nicht immer war klar, ob wir das Richtige tun.
Obiges Gebet hat uns oft zum Nachdenken gebracht, jedoch auch Mut gemacht, Dinge zu ändern und zu helfen.

Im vergangenen Jahr waren drei Hilfskonvois im Kreis Botosani in Rumänien.
So konnten im Altenheim Leorda drei neue Waschmaschinen in Betrieb genommen werden. Für eine Schule im gleichen Ort wurden Fenster, Schulmöbel und verschiedene Ausrüstungen übergeben.
Für unsere Objekte im Kreis Botosani wurden wieder Verbrauchs- und Ersatz-materialien geliefert. Hauptschwerpunkt war in diesem Jahr unsere Physiotherapie.

Im Kloster Vorona, unserer "Heimat in der Ferne" konnte die Elektroanlage weiter ausgebaut werden.
Im Juni durften wir mit der Oberin Teofana ihren 80. Geburtstag feiern. Sie fühlte sich geehrt und war überglücklich, dass eine Delegation des EHD zu ihrem Festtag im Kloster weilte.

Während des Herbstkonvois wurden wir wieder vor eine große Entscheidung gestellt. Können wir ändern oder sollten wir gelassen sein?

In einem renovierten Haus lebt eine junge Frau mit 10 Kindern, davon neun  Waisenkindern. Die Einrichtung war einfach, doch sauber und ordentlich.
In den 90er Jahren wurde dieses Haus von einer englischen Privatinitiative gegründet und funktionierte viele Jahre gut. Vor Monaten erkrankte der Haupt-sponsor ernsthaft. Hilfe blieb aus. Die Folgen waren: Gas, Wasser, Elt-Anschluss wurden gesperrt, da die Rechnungen nicht bezahlt werden konnten.
Hunger zog ein.  Auf die Frage, wie wir helfen können antwortete die Frau, mit Lebensmitteln für die Kinder, ich kann sie ja nicht wieder auf die Straße schicken.

Durch Soforthilfe des EHD konnten die Medienversorgungen bis zum 31.12.2014 gesichert werden. Es wurden Grundnahrungsmittel für die nötigste Versorgung bereitgestellt.

Wenn am Jahresende eine kleine Gruppe nach Botosani fährt soll geklärt werden, wie es mit diesem Waisenhaus weitergehen soll. Einige unserer Helfer haben bereits Hilfe signalisiert. Unser Ziel ist es vorerst, die Einrichtung mit den Kindern über den Winter zu bringen. Ich hoffe wir haben die Kraft dieses Elend, diese Armut zu überwinden.
Sollten wir es finanziell schaffen werden wir diese Einrichtung als Stiftung übernehmen, vorausgesetzt, dass die bisherigen Helfer dies auch wollen.

Im Oktober 2015 wird unser Verein 25 Jahre dank Ihrer Hilfe!
Tausenden Menschen haben wir bisher helfen können, ob im In- oder Ausland. Nur durch Ihre Mithilfe war es möglich, so intensiv zu helfen.

Danke auch allen Spendern der Aktion für Mike Schönfelder in Schwarzenberg, ein Aufzug für den Kranken kann gebaut werden.

Optimistisch wollen wir ins neue Jahr gehen. Für die kommenden Tage wünschen wir  Ruhe und Besinnlichkeit auf das - warum Weihnachten ist.

Eberhard Dürigen
Vorsitzender des Erzgebirgischen
Hilfswerk Deutschland e.V.


 
28.01.2019
Suchen
Copyright 2015. All rights reserved.
Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü